Fotografieren mit Kopf & Bauch

Für ein gutes Foto braucht es mehr als ein gutes Motiv und die passende Ausrüstung. Aber was ist überhaupt „gut”?

Das ist natürlich subjektiv und kann sich nach verschiedene Kriterien richten.
Es kann ein guter Weg sein aus gedanklichen Überlegungen zu fotografieren, fotografisches Sehen ist für mich aber etwas anderes.
Ich möchte mit meinen Bildern in erster Linie Emotionen und Stimmungen vermitteln.

Deshalb versuche ich häufig das rationale Vorgehen beim Fotografieren weitestgehend auszuschalte und die Umwelt zu erfahren und empfinden.
Wenn ich weniger plane, kann ich die Welt betrachten, als sähe ich sie zum ersten Mal
und nur so kann ich Leichtigkeit empfinden und aus der Intuition heraus ein “gutes” Foto machen.

Es ist oft so, als ob das Motiv mich anspricht und nicht umgekehrt und dabei ist es egal, ob ich mit oder ohne Kamera unterwegs bin. Mein fotografischer Blick ruht im Grunde nie.

Trotzdem sind Bildgestaltung und der Einsatz von gestalterischen Elementen wie Farben, Formen, Kontrasten, Schärfesetzung, Linienführung, usw. natürlich für ein “gutes” Foto wichtig. Bei mir kommen sie während des  Fotografierens oft unterbewußt zum Einsatz, sind mir aber bei der Bildbewertung und – bearbeitung sehr wichtig.

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